| Analytik für Chemie, Biologie und Produktion: |
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Du bis zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast ! |
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Der Autor dieser Seite ist unabhängig und hat keine kommerziellen Interessen! | This page in English! |
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Der Autor: | |||||
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Im Alter von 9 Jahren begann ich bereits mit chemischen Versuchen in der Waschküche meiner Eltern. Nach der Schule wechselte ich nach Basel mit dem Ziel Synthese-Laborat bei CIBA zu werden. Ich arbeitete vier Jahre in dieser Firma als Laborant für die Synthese organischer Produkte (Farbstoffe & Zwischenprodukte). In der Zwischenzeit "heirateten" CIBA und GEIGY und bildeten CIBA-GEIGY. Alsbald realisierte ich, dass ich zu wenig wusste und so immatrikulierte ich mich für 3 Jahre an der Technischen Hochschule von Winterthur. Als ich Winterthur als diplomierter Chemiker verlies, zog es mich nach Basel zurück. |
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| Weil ich aber keine Lust hatte den pH-Wert mit einem Schraubenschlüssel zu justieren, sondern
den Kontakt zum Reagenzglas nicht missen wollte, trat ich für vier Jahre dem Team von Professor E. Heilbronner am 'Physikalischen-Chemieschen
Institut' der Universität von Basel bei und synthetisierte organische Verbindungen für seine ganze Abteilung. Die
Analysen der Substanzen musste ich selber durchführen, weil diese Verbindungen sehr gefährlich sind (explosiv, giftig,
tiefe Temperaturen) und so wuchs mein Wissen in 'Praktischer Analyse' und ihren Techniken sehr rasch. Als meine Familie zu wachsen
begann und die Geburt unseres ersten Sohnes bevorstand, musste ich für ein regelmässiges und gesichertes Einkommen
sorgen. So kehrte ich zurück zur Chemischen Industrie. |
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| Zu dieser Zeit machten wir die ersten Erfahrungen mit MCA, und wir sind wahrscheinlich im Laufe der Zeit in jede erdenkliche und jede undenkbare 'Fallgrube' getreten. Dadurch lernten wir eine absolut neue UV/Vis-Spektroskopie, NNIR-Spektroskopie, NIR-Spektroskopie, und IR-Spektroskopie kennen. Doch dann stellten wir fest, dass es immer noch die wohlbekannte Spektroskopie von Herrn A. Beer und Herrn J. H. Lambert war, nun einfach in einer neuen und viel korrekteren Art und Weise! Somit wissen wir auch, weshalb die publizierten Atlanten von UV/Vis-Spektren, etc. einen so geringen Wert haben und zumeist nur einen Vergleich mit dem Auge zulassen. Als wir für unsere internen Kunden die Analyse Methoden automatisierten, wuchs unsere Erfahrung im Erstellen von Programmen und unser Wissen wie eine Benutzeroberfläche aussehen muss, sodass auch ein einfach geschulter Arbeiter sie bedienen kann ohne Angst zu haben, einen Fehler zumachen! |
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| Dann kam das Jahr 1990 und mit ihm die Aktion "Desiderio" (Es soll aus dem Italienischen stammen und so viel bedeutet wie 'Einen Wunsch haben ...'). In Wirklichkeit aber hatte keiner einen Wunsch, der älter als sechzig Lenze war. Er musste ganz einfach die Firma verlassen, ohne wenn und aber, und ohne jede Ausnahme! Was für ein unglaublicher Verlust von Wissen und Erfahrung! Die sogenannte "Neue"-Generation begann im Wiederholen aller bereits gemachten Fehlern! |
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| 1992 befand "man", dass für einen Weltenbürger das Word GEIGY viel zu schwer auszusprechen sei und "man" beschloss nicht etwa die Scheidung, — nein, "man" verleugnete von nun an ganz einfach einen Teil seiner Abstammung und hörte nur noch auf CIBA, natürlich in neuen Kleidern! Alsbald realisierte "man", dass das mit dem Verleugnen doch nicht alles so reibungslos verlief, wie "man" es sich gedacht hatte, da viele Ärzte noch in der CIBA-Linie und der GEIGY-Line dachten, und einfach nicht bereit waren auf die Belange von "man" Rücksicht zu nehmen, und so beschloss "man", schweren Herzens, dass die GEIGY-Linie wieder neu entstehen sollte, natürlich auch mit den ihr wohl vertrauten Produkten. | |||||
| Für einige Jahre liess "man" uns Mitarbeiter, mal mehr, mal weniger, gewähren, sprich arbeiten, und die Heirat etwas verdauen. Dann schlug "man" uns im Jahre 1996, am 7. März, um genau zu sein, auf nüchternen Magen, die Stunde der Wahrheit mit so unbändiger Macht, dass jedermann erschrak! "Man" hatte mit anderem "man" beschlossen ein Spiel zu starten, — ein sogenanntes Manager-Game. Der Mitarbeiter nennt es Fusion, der Shareholder nennt es merger, und die Spielregeln sind ganz einfach, wenn "man" das 'Kleine Einmaleins' beherrscht. Unsere beiden "man"-nen beherrschten es vortrefflich, was sich alsbald zeigen sollte. Für sie (zweimal "man") sollte Eins plus Eins gleich etwa EinsKomma Zwei ergeben, und aus dem Rest, gleich einer Kernfusion, Energie entstehen. Nur wussten beide "man"-nen nicht wie die frei werdende Energie gespeichert werden sollte. Kurz gesagt, aus CIBA und SANDOZ hatte NOVARTIS zu entstehen! Dank der hervorragenden Rechenkünste von "man" — was für ein erneuter unglaublicher Verlust von Wissen und Erfahrung! Die sogenannte "Noch Neuere"-Generation begann im Wiederholen von alten, aber diesmal auch im Generieren von vortrefflichen, neuen Fehlern! | |||||
| Es sollte sich bald zeigen, dass für "man"
der neue, ja bereits verkleinerte Kern zu gross geworden war, und es begann
"man", einer Kernfusion gleich, Nukleonen abzuspalten um sich
aufs Kerngeschäft zurück zu besinnen. Der überflüssigen
Mitarbeiter und den überdrüssigen Nukleonen entledigt, schreitet
"man" nun wohlgemut zu neuen Spielen. Eines dieser an die Freiheit gesetzten Nukleonen wurde mit dem so wohlklingenden, und so tiefgründigen Namen SOLVIAS AG versehen. Zu meiner Glückseligkeit sollte ich über etliche Jahre daran parizipieren und mich erfreuen können. So darf man denn gespannt sein auf die neueste Fortsetzung, die bestimmt nicht lange auf sich warten lassen wird. |
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Personen, Denen ich danken möchte: |
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Dr. Hermann Bartels Er war mein Vorgesetzter für viele Jahre, - bis er früh in
Ruhestand trat. Er verbrachte viel Zeit damit, uns vor dem 'Regen' des
höheren Management's zu schützen, und sorgte sich um die Kontakte
zu internen und externen Kunden. Er war äusserst talentiert im Organisieren
vom notwendigen Geld für die meisten unserer Entwicklungen für
die verschiedenen Divisionen. Zudem gewährte er uns viel Spielraum
für unsere eigenen Ideen bei der Arbeit, was wiederum der ganzen
Gruppe zu Gute kam. Zudem brachte er immer wieder neue Ideen in unseren
Diskussionen zu Tage. | ||||
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Frau Yvette Cornélis Sie war unsere Laborantin für zweiundzwanzig Jahre, - bevor sie
pensioniert wurde im Jahr 2003. Sie war nicht nur eine gute Laborantin,
sie wurde auch eine gute Programmiererin. Sie verbrachte viel Zeit uns
nebenbei Kultur zu lehren und organisierte die meisten Anlässe unserer
Gruppe, die wir in den Jahren so genossen haben. So wuchs nicht nur unser
Können bei der Arbeit. Sie half unseren internen und externen Kunden
via Telefon, und wenn diese das Problem trotzdem nicht lösen konnten,
besuchte sie sie und bildete diese weiter aus. |
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Software Development & Consulting Peter Forster Neubadstrasse 88 CH-4054 Basle, Switzerland Mail to: peter.forster@p-forster.com |
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